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Haus bauen – von der Baufinanzierung zum schlüsselfertigen Eigenheim

Haus bauen – von der Baufinanzierung zum schlüsselfertigen EigenheimEin Häuschen im Grünen, eine schicke Villa in der Stadt oder ein gemütliches Bauernhaus auf dem Lande, die Vorstellungen gehen bei der Planung des Eigenheims weit auseinander. Ebenso individuell wie die Bewohner selbst sind auch die Vorstellungen des Zuhauses. Die Suche nach der passenden Immobilie kann sich als schwierig erweisen, wenn Sie Sonderwünsche haben und auf keinen Fall davon abweichen möchten. Nicht selten stellt sich nach erfolgloser Immobiliensuche dann die Frage, ob man nun ein Haus bauen oder kaufen soll. Wer Wert auf Individualität legt und sich seinen Wohntraum ohne Einschränkungen erfüllen möchte, der kann sich ein Haus bauen lassen, das seinen Vorstellungen entspricht. Was es zu beachten gilt, wenn Sie ein Haus günstig bauen lassen möchten, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Außerdem finden Sie nachfolgend auch noch wertvolle Tipps zum Thema Baufinanzierung und Hausbau ohne Eigenkapital.

Haus bauen oder kaufen – die Vor- und Nachteile im Überblick

Haus bauen oder kaufen – die Vor- und Nachteile im ÜberblickDas Gefühl etwas „Großes“ zu schaffen, das über Jahrzehnte hinweg Bestand haben wird, erscheint für viele Bauherren überaus reizvoll. Auch die Möglichkeit, die persönlichen Ideen und Wünsche nach den eigenen Vorstellungen einbringen zu können, spricht dafür ein Einfamilienhaus bauen zu lassen. Dennoch sollten Sie die Entscheidung, ob Sie ein Haus bauen oder kaufen nicht nur anhand der Vorteile treffen. Auch wenn die Hausbau Kosten je nach Art des Hauses nicht zwangsläufig höher liegen müssen, als der Kauf einer gebrauchten Immobilie, müssen Sie, wenn Sie ein Haus massiv bauen lassen, mit einem Zeitaufwand von bis zu einem Jahr rechnen. Ein gebrauchtes Eigenheim hingegen ist mit einem deutlich geringeren zeitlichen Aufwand verbunden und kann, je nachdem wie lange es dauert, bis die Finanzierung steht, innerhalb weniger Wochen bezogen werden.

Aus Kosten- aber auch Zeitgründen entscheiden sich viele Bauherren für eines der zahlreichen Fertighaus Angebote, die derzeit auf dem Markt zur Verfügung stehen. Auch wenn die Individualität bei einem Fertighaus nicht so weit reicht wie bei einem massiv gebauten Eigenheim, können Sie auch hier Ihre Wohnträume nach Ihren Wünschen umsetzen. Je nachdem welche Firma den Aufbau des Fertighauses übernimmt, wird lediglich der Grundriss vorgegeben und Sie können den Innenausbau nach Ihren Vorstellungen gestalten. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit ein Massivhaus als Fertighaus errichten zu lassen. Wenn Sie günstig massiv bauen möchten, dann ist diese Option eine Möglichkeit, um die Kosten für den Hausbau niedrig zu halten. Die Massivfertighäuser vereinen den traditionellen Ziegelbau mit bereits vorgefertigten Bauteilen, wie Sie bei Fertighäusern üblicherweise zum Einsatz kommen. Wie auch bei herkömmlichen Fertighäusern können die Massivfertighäuser schlüsselfertig übergeben werden.

Zukünftige Bauherren sollten ein hohes Maß an Entscheidungsfreude besitzen. Nicht nur die Entscheidung, ob Sie zum Beispiel ein mehrgeschossiges Einfamilienhaus oder doch ein Flachdachhaus bauen wollen, muss getroffen werden. Auch der Innenausbau Ihres baldigen Zuhauses muss koordiniert werden. Wenn Sie Fachleute beauftragen, um den Hausbau planen zu lassen, nehmen diese Ihnen zwar einige Aufgaben ab, allerdings müssen Sie dennoch entscheiden, welchen Bodenbelag Sie in der Küche möchten, welche Farbe das zukünftige Badezimmer haben soll, ob Sie eine Fußbodenheizung oder eine Zentralheizung in Ihrem Eigenheim bevorzugen und vieles mehr.

Hausbau Kosten – das kommt auf Bauherren zu

Die Kosten für den Hausbau hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Bauweise des Hauses, aber auch der Ausstattung sowie der Lage des Grundstücks. Wenn Sie preiswert bauen möchten, sollten Sie sich bereits vor Baubeginn informieren, in welcher Höhe sich die Hausbau Kosten bewegen werden. Die Gesamtkosten für den Hausbau setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Dazu zählen:

  • Die Kosten für das Grundstück
  • Die Erschließungsgebühren für das Grundstück
  • Die Kosten für das Bauwerk (Baukonstruktion und technische Anlagen)
  • Die Kosten für die Außenanlage des Hauses
  • Die Kosten für die Innenausstattung des Hauses
  • Die für den Bau anfallenden Nebenkosten
    • Notarkosten (etwa 1 bis 2 Prozent des Grundstückpreises)
    • Kosten für den Grundbucheintrag (circa 0,5 Prozent des Grundstückpreises)
    • Grunderwerbsteuer (je nach Gemeinde zwischen 3,5 bis 6,5 Prozent)
    • Eventuell: Maklerprovision für die Vermittlung des Grundstücks

Die Baunebenkosten fallen unabhängig von der Bauweise des Eigenheims an. Es spielt also keine Rolle, ob Sie nun einen luxuriösen Fertighaus Bungalow bauen lassen oder ein einfaches Holzhaus bauen möchten. Während die Nebenkosten nicht verhandelbar sind, können Sie jedoch bei den Kosten für den Hausbau durchaus Geld sparen und günstig bauen.

Hausbau Preise vergleichen und billig Haus bauen

Während Ihnen bei einer gebrauchten Immobilie lediglich beim Verkaufspreis ein gewisser Verhandlungsspielraum zur Verfügung steht, können Sie bei Ihrem eigenen Hausbau Preise vergleichen und Angebote von verschiedenen Dienstleistern einholen. Zwar bietet es gewisse Vorteile, wenn Sie alle erforderlichen Arbeiten von einem Dienstleister ausführen lassen. Allerdings kann es sich durchaus lohnen, wenn Sie verschiedene Angebote zum Vergleich einholen, um möglichst günstige Hausbau Preise erzielen zu können. Bei der Angebotsanfrage erweist es sich als vorteilhaft, wenn Sie sich bereits im Vorfeld über die verschiedenen Baumaterialien und deren Vorzüge sowie Kosten informieren. Auf diese Weise können Sie nicht auf falsche Versprechungen oder überteuerte Preise hereinfallen.

Hausbau Preise vergleichen und billig Haus bauenBei der Suche nach einer Baufirma, die den Bau Ihres Eigenheims übernimmt, müssen Sie sich nicht nur auf Unternehmen aus Ihrer Region beschränken. Häufig kooperieren die verschiedenen Firmen untereinander und Sie bekommen in Bezug auf den Preis keinen Vorteil. Trotz längerem Anfahrtsweg kann es sich durchaus lohnen Angebote überregional einzuholen, um von besseren Konditionen profitieren zu können.

Verwandte, Kollegen oder Nachbarn, die bereits ebenfalls Bauherren waren, haben oftmals zum Thema Haus bauen Tipps parat. Zudem findet man im Buchhandel auch verschiedene Ratgeber, die sich mit dem Thema Hausbau befassen.

Haus bauen lassen – wie findet man den passenden Hausbauanbieter?

Nicht jeder, der den Bau eines Eigenheims plant, ist der geborene Häuslebauer. Entweder, weil das notwendige handwerkliche Geschick fehlt oder einfach keine Zeit bleibt, um selbst Hand anzulegen. Wenn Sie ein Haus bauen lassen, dann können Sie durchaus einen Baupartner beauftragen, der das Eigenheim schlüsselfertig übergibt. Als Auftraggeber legen Sie in diesem Fall zwar alle Details fest, aber die Planung und Organisation des Hausbaus übernimmt der Bauträger.

Immer wieder hört man von Pfusch am Bau. Die Beauftragung eines Bauträgers ist Vertrauenssache. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie ein Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus oder ein Ferienhaus bauen lassen. Der Ablauf ist immer der gleiche. Verarbeitet der Bauträger minderwertige Baumaterialien oder begeht er fachliche Fehler, haftet er zwar für seine Arbeit, aber für Sie ist dies mit erheblichen Unannehmlichkeiten verbunden, die zudem weitere Kosten nach sich ziehen können, wenn Sie zum Beispiel eine Wohnung anmieten müssen, weil der Neubau nicht zum vereinbarten Termin fertiggestellt wurde.

Damit Sie nicht auf sogenannte „schwarze Schafe“ hereinfallen, empfiehlt es sich vorab nach Referenzenobjekten zu fragen, welche eine Aussage über die Qualität der Arbeit des Bauträgers liefert. Zusätzlich sollten Sie eine vertragliche Absicherung unterzeichnen, falls es unerwartet zu einer Insolvenz des Bauträgers kommen sollte.

Haus bauen und einrichten – was können Sie selbst übernehmen?

Gerade, wenn das Budget niedrig angesetzt wurde, setzen viele Häuslebauer auf die sogenannte Muskelhypothek. Dahinter verbirgt sich nicht etwa eine Sonderform der Baufinanzierung, sondern die Einsparung von Baukosten durch Eigenleistung. Ein Haus bauen und einrichten ist mit einer Vielzahl an handwerklichen Arbeiten verbunden. Wenn Sie vom Fach sind, dann haben Sie hier natürlich einen Vorteil. Aber auch Bauleute, die keinen handwerklichen Beruf erlernt haben, können die Kosten für den Hausbau durch Eigenleistung deutlich senken. Je nach Umfang der Eigenleistung können Sie so bis zu 50.000 Euro einsparen.

© visivasnc - Fotolia.de

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Ungeübte Handwerker können zum Beispiel folgende Arbeiten übernehmen:

  • Durchführung von Tapezier- und Malerarbeiten. Je nach Dienstleister können Sie durch die Eigenleistung bis zu 80 Prozent der Kosten einsparen.
  • Bodenbelägen verlegen, zum Beispiel Laminat- oder PVC-Boden. Bei Eigenleistung bietet sich ein Einsparpotenzial von bis zu 50 Prozent.
  • Fliesen in Eigenleistung verlegen. Hochwertige Fliesen bekommen Sie schon ab einem Preis von 10 Euro pro Quadratmeter. Die Kosten für das Verlegen belaufen sich beim Fliesenlegen auf etwa 30 Euro pro Quadratmeter, die Sie jedoch einsparen können.
  • Trockenbauarbeiten, wie etwa das Verlegen beziehungsweise Spachteln und Abschleifen von Rigips-Platten. Da diese Arbeiten überaus zeitintensiv sind, können Sie bei Eigenleistung bis zu 70 Prozent der Baukosten einsparen.
  • Arbeiten im Bereich der Außenanlagen, wie zum Beispiel Anlegen des Gartens oder der Terrasse. 

Geübte Handwerker können sich auch an folgende Arbeiten heranwagen:

  • Arbeiten am Rohbau in Eigenleistung durchführen. Ungefähr 50 Prozent der Baukosten fallen für die Rohbauarbeiten an. Diese sind sehr zeitintensiv und bieten daher ein hohes Einsparpotenzial.
  • Wände verputzen. Ungefähr 80 Prozent der Kosten können Sie einsparen, wenn Sie das Verputzen beherrschen.

Viele Bauherren unterschätzen den Aufwand, der durch die Muskelhypothek entsteht. Wenn Sie Ihre Eigenleistung für die Realisierung Ihres Wohntraums benötigen, dann sollten Sie in jedem Fall genügend Zeit einplanen und Puffer einbauen, die greifen, wenn es zu unerwarteten Problemen kommt.

Finanzierung des Hausbaus – was beachten?

Niedrige Zinssätze gestalten die Finanzierung des Eigenheims derzeit äußerst attraktiv. Viele Bauherren nehmen das Zinstief zum Anlass, um den Hausbau vorzeitig zu realisieren. Damit die Baufinanzierung sich im Rahmen Ihrer finanziellen monatlichen Belastbarkeit bewegt, ist es ratsam vor der Kredit Aufnahme zu kalkulieren, wie hoch die Darlehenssumme ausfallen darf. Einen optimalen Überblick über Ihre Finanzen erhalten Sie, wenn Sie alle monatlichen Einnahmen und Ausgaben im Detail gegenüberstellen. Das nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, aber zeigt auf den ersten Blick, welche Summe Sie zur Tilgung zur Verfügung haben.

Damit das Darlehen nicht alle Reserven auffrisst, sollten Sie nicht zu eng kalkulieren. Entscheidend für eine erfolgreiche Finanzierung ist nicht nur die monatliche Tilgung des Kredits, sondern auch ein finanzieller Puffer für außerplanmäßige Ausgaben. Zudem kann es passieren, dass der Kredit für die Anschlussfinanzierung mit höheren Zinsen verbunden ist, wodurch die monatlichen Raten ansteigen. Haben Sie in diesem Fall keine Reserven zur Verfügung, gestaltet es sich schwierig den neuen Kredit zu bedienen. Falls Sie Hilfe bei der Kalkulation der Baufinanzierung haben, sprechen Sie Ihren Bankberater an. In der Regel helfen diese gerne weiter und können auch zum Thema Haus bauen Tipps für Bauherren geben. Auch im Buchhandel finden Sie verschiedene Ratgeber zum Thema Baufinanzierung.

Hausbau ohne Eigenkapital – sinnvoll oder nicht?

Hausbau ohne Eigenkapital – sinnvoll oder nicht?Während der Hausbau ohne Eigenkapital noch vor einigen Jahren undenkbar war, bietet sich heutzutage durchaus die Möglichkeit ein Darlehen ohne Ersparnisse aufzunehmen. Gerade die günstigen Zinssätze verleiten viele Bauherren dazu, den Hausbau auch ohne entsprechendes Kapital anzugehen, anstatt erst einmal ein Eigenkapital von etwa 20 bis 30 Prozent anzusparen. Grundsätzlich liegt das Risiko bei einer Vollfinanzierung nicht höher als bei anderen Darlehen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Banken und Kreditinstitute sich das höhere Ausfallrisiko mit einem Zinsaufschlag bezahlen lassen. Zusätzlich sollten die Kreditnehmer über ein gesichertes Einkommen im oberen Bereich verfügen und eine sehr gute Bonität vorweisen können.

Die Chance auf einen Hausbau ohne Eigenkapital liegt in begehrten Wohngegenden besonders hoch. Planen Sie ein Haus in Berlin, Hamburg, München, Hannover oder Frankfurt zu bauen, werden Sie auf der Suche nach einem Kredit ohne Eigenkapital eher fündig. In ländlichen Gegenden hingegen wird sich die Immobilienfinanzierung eher schwierig gestalten. Wenn Sie den Traum vom Eigenheim ohne Eigenkapital realisieren möchten, sollten Sie einen Finanzexperten zurate ziehen, der Ihnen zum Thema Haus bauen Tipps geben kann.

Hausbau Förderung – KfW-Förderprogramme unterstützen den Bau

Nicht nur Käufer einer gebrauchten Immobilie können von den Förderprogrammen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) profitieren. Auch der Bau von Wohneigentum wird über eine Hausbau Förderung bezuschusst. Entscheiden Sie sich für den Bau eines Niedrigenergiehauses, fällt die Hausbau Förderung sogar noch höher aus.