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Bauen und renovieren mit der Energiesparverordnung

Bauherren und Modernisierer müssen seit Beginn des Jahres noch mehr Vorgaben bei den Energiesparmaßnahmen beachten. Wer erbt, kauft, baut oder modernisiert muss sich irgendwann mit den Regularien der Energiesparverordnung (EnEV) auseinandersetzen. Die EnEV existiert seit 2002 und sie wurde eingerichtet, um den Energieverbrauch von Gebäuden zu begrenzen. Dazu erstellt sie Vorgaben zum Wärmeschutz und für die Anlagentechnik.

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Bauherren und der Neubau

Wer 2016 baut, muss die EnEV-Bestimmungen berücksichtigen. Beim Bauantrag muss der EnEV-Nachweis mit eingereicht werden. Die Bestimmungen der EnEV wurden 2016 weiter verschärft, was den Bauherren vor neue Anforderungen stellt. Die Vorgaben zur Gesamtenergieeffizienz wurden um 25 Prozent erhöht und die Wärmedämmung muss bis zu 20 Prozent besser ausgeführt werden. Außerdem sollten Bauherren die erneuerbaren Energien in ihrem Eigenheim anteilig nutzen.

Modernisierer und die EnEV

Wer renoviert, erweitert oder ausbaut muss sich ebenfalls seit Januar verstärkt an die Bestimmungen der EnEV halten. Wird beispielsweise der Außenputz komplett erneuert oder das Dach neu gedeckt, müssen auch diese Materialien die Vorgaben an den Wärmeschutz erfüllen. Wer sein Gebäude um mehr als 50 Quadratmeter erweitert, fällt unter die Regelungen für einen Neubau. Allerdings nur, wenn auch die Heizung modernisiert wird. Kleinere Renovierungen dagegen, wie das Ersetzen eines defekten Fensters oder einzelner defekter Dachziegel, unterliegen nicht der EnEV, wenn sie bis maximal 10 Prozent der gesamten jeweiligen Bauteilfläche des Gebäudes betragen.

Nachrüstpflichten für Eigentümer

Die EnEV nimmt sich die Gebäudeeigentümer in den verschärften Bedingungen stärker vor. Sie verpflichtet die Besitzer von Wohneigentum oder Mietobjekten, Öl- und Gas-Wärmeerzeuger, die über 30 Jahre alt sind, auszutauschen. Ungedämmte Heizungsrohre und Warmwasserleitungen sowie Armaturen in unbeheizten Bereichen müssen ab 2016 gedämmt werden. Nicht beheizte Dachräume müssen besonders effizient gedämmt werden, sofern dort ein Mindestwärmeschutz beim Renovieren nicht eingehalten wird.

Die EnEV und die KfW-Förderung

Wer beim Bauen oder Renovieren die Regularien der Energiesparverordnung sogar noch unterbietet, erhält von der KfW (Kreditbank für Fördergelder) Fördergelder. Für Neubauten und Bestandsgebäude gelten verschiedene Förderschwellen – je besser die Standards der Gebäude, desto mehr Geld vergibt die KfW und desto günstiger werden die Darlehen vergeben. Hier einige Details zur Finanzierung und Förderung.

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