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Bauindustrie profitiert von der Niedrigzinsphase

Die Bauindustrie profitiert momentan in höchstem Maße von den niedrigen Zinsen, die mit bewilligten Baufinanzierungen einhergehen. Im vergangen März konnte die gesamte Branche den stärksten Auftragseingang seit den letzten 22 Jahren verzeichnen. Dies geht auf eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zurück. Sollten die Zinsen jedoch wieder steigen, könnte die Branche auch dies zu spüren bekommen.

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Bauindustrie profitiert von der Niedrigzinsphase
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Eigenheim bauen mit Niedrigzinsen

Bauen kostet Geld und das kann man sich momentan so günstig wie noch nie bei Fremdpersonen leihen.

Bauen liegt im Trend und Bauherren profitieren derzeit gleich doppelt

Bauen liegt so sehr im Trend wie schon lange nicht mehr. Mit ein Grund für den Boom ist vorrangig die ungebrochen hohe Nachfrage nach Immobilien. „Wegen der niedrigen Zinsen sind Kredite für Häuser und Wohnungen besonders günstig. Dazu kommen steigende Einkommensverhältnisse und die historisch günstige Lage am deutschen Arbeitsmarkt.“, so ein Sprecher von kredit.de. Wer jetzt baut, bekommt somit oftmals nicht nur äußerst günstige Konditionen angeboten, sondern wird wahrscheinlich auch zukünftig von seiner Entscheidung profitieren – zumindest, wenn er alles richtig macht. Gerade in größeren Städten ist Wohnraum ohnehin schon knapp, sodass die Investition in Immobilien nicht nur auf dem Papier als äußerst lohnenswert erscheint. Doch mit dem Bau eines Hauses sind noch viel mehr Annehmlichkeiten verbunden, als die eigene Altersvorsorge:

  • Ein Haus kann immer auch als Sicherheit dienen und entsprechend belastet werden
  • Alles kann nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen errichtet werden
  • Man ist weitestgehend unabhängig von dem umkämpften Immobilienmarkt, braucht aber natürlich trotzdem ein geeignetes Grundstück

Ein sehr großer Pluspunkt an den eigenen vier Wänden ist natürlich die uneingeschränkte Gestaltungsfreiheit. Mal eben in einer Mietwohnung den Boden erneuern? Geht nicht. Mal eben in einem Mietshaus umfangreiche Änderungen an der Substanz vornehmen? Geht auch nicht. Somit ist klar: Wer sich nicht nach, zum Teil auch sinnlosen, Regeln richten möchte, baut für sich und seine Familie ein Haus.

Eine gute Baufinanzierung beginnt mit einer umfassenden Planungsphase

Baufinanzierung: Planung für Hausbau

Ohne eine ausgeklügelte Planungsphase sollte sich niemand an das große Vorhaben der Baufinanzierung wagen.

Trotz aller Euphorie rund um niedrige Zinsen und dem durchaus vielfältigen Angebot an potenziell bebaubaren Grundstücken sollte man eines nicht vergessen: Ein Bauvorhaben ist wohl mit das umfangreichste Projekt, dem man sich in seinem Leben widmen wird. Dies liegt nicht zuletzt an der langen Laufzeit von Baufinanzierungen respektive entsprechend zur Verfügung gestellten Krediten. Eine umfangreiche Planung ist deshalb das A und O und absolut unerlässlich:

  • Wo soll gebaut werden?
  • Wie groß soll das Haus werden?
  • Auf welche Aspekte wird besonders viel Wert gelegt?
  • Wie ist die Anbindung an die Infrastruktur?

Grund dafür, dass praktisch von allen seriösen Seiten aus geraten wird, der Planungsphase eine so umfangreiche Zeit einzuräumen, ist die Entstehung von hohen Kosten im Nachhinein. Alleine im März dieses Jahres ist das Ordervolumen im Baugewerbe um 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 7,3 Milliarden Euro angestiegen. Deshalb gilt es, sich unter anderem nicht nur mit dem Grundstück als solches länger zu beschäftigen und dieses auf seine Lage hin genau zu untersuchen, sondern auch zu evaluieren, welche Kriterien der eigene Traum vom Haus unbedingt erfüllen muss. Auch wichtig gerade bei Kindern: Wie gut ist die Anbindung an den ÖPNV und wie viel Verkehr wird in der unmittelbaren Nähe des Grundstücks stattfinden?

Laufzeit des Kredits und die monatlichen Raten müssen kalkuliert werden

Kredit Kalkulation für Hausbau

Wer bei der Kalkulation der Kreditlaufzeit oder den anfallenden monatlichen Raten Fehler begeht, steht schnell vor Problemen.

In Bezug auf die Finanzierung selbst werden mitunter die größten Fehler begangen. Ein elementarer Punkt bei der korrekten Baufinanzierung ist die Einbringung des eigenen Kapitals. Viele Menschen haben leider eine völlig falsche Vorstellung von der Bedeutung dieses Punktes und kreuzen beim Kreditinstitut mit der irrigen Vorstellung auf, 20.000 Euro oder sogar noch weniger würden schon reichen. Bankberater zucken in solchen Fällen jedoch lediglich mit den Achseln, wenngleich sie mitunter auch nur die äußerst geringe Menge von 10 Prozent an Eigenkapital akzeptieren. Der Grund dafür, dass die allgemeine Empfehlung jedoch bei 20 Prozent oder sogar 30 Prozent Eigenkapital liegt, ist in den nachstehenden Konsequenzen zu erblicken:

Eigenkapital Laufzeit Raten
Viel Kürzer oder gleichbleibend Gleichbleibend oder geringer
Wenig Länger oder gleichbleibend Gleichbleibend oder höher

Kann man viel Eigenkapital einbringen, verringert dies nicht nur das, mit einem Kredit in dieser Größenordnung zwangsläufig einhergehende, Risiko, sondern minimiert auch die Laufzeit bei gleichbleibender Höhe der monatlichen Raten. Bleibt die Laufzeit hingegen gleich, sinkt parallel dazu die monatliche Belastung. Vice versa verhält sich das Ganze bei einer Finanzierung mit wenig bis gar kein Eigenkapital, weshalb gilt: Je weniger Kredit desto besser!

Kostenfallen lauern bei den Baukosten praktisch an allen Ecken und Enden

Acht geben sollte man beim Bauen jedoch nicht nur auf diese Kosten, sondern generell auf alle, die im Zusammenhang mit dem gesamten Prozess entstehen können. Kostenfallen lauern leider überall und sind schon dem einen oder anderen sehr teuer zu stehen gekommen. Es gibt insgesamt drei große Stolpersteine bzw. Baukosten-Fallen:

  1. Baunebenkosten
  2. Zu knappe Baufinanzierung
  3. Schwarze Schafe

Manch einer wird schon einmal von Fällen gehört haben, in denen die Baunebenkosten den Bauherren einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Die reinen Baukosten sind nämlich nicht derjenige Betrag, den der Bauherr tatsächlich zu zahlen hat. Zu den Nebenkosten gehören unter anderem die Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten sowie ggf. Maklerkosten. Außerdem muss mitunter auch Kapital für die Erschließung des Baugrundes aufgeopfert werden. Auch zu knapp bemessene Baufinanzierungen sind in vielen Fällen problematisch: Stellt man nachher fest, dass Geld fehlt, bringt dies praktisch jeden Bauherren in große Bedrängnis. Und leider gibt es auch in dieser Branche unseriöse Bauunternehmen, die zum Beispiel nach einer geleisteten Teilzahlung Konkurs anmelden. Vorsicht ist also geboten.

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