+++ Auf Bauzins.org im Vergleich +++ Bauzinsen Vergleich 2020

Bauzinsentwicklung: Bauzinsen steigen 2017 weiterhin an

Ende letzten Jahres war noch ein starkes Tiefpunkt-Niveau bei Bauzinsen erkennbar. Der sukzessive Anstieg wird wohl vorerst nicht zu stoppen sein. Der Dr. Klein Trendindikator für September 2017 weist zudem einen steigenden Tilgungssatz und eine sinkende Standardrate auf. Unsere Bauzinsen Prognose für 2020 scheint aufzugehen.

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Bauzinsentwicklung: Bauzinsen steigen 2017 weiterhin an
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Bauzinsentwicklung 2017: Zinsen steigen wieder an

Bauzinsentwicklung 2017: Zinsen steigen wieder an

Niedrigere durchschnittliche Monatsrate im September lediglich eine Schwankung

Der An- oder Abstieg der Baufinanzierungszinsen ist anhand der durchschnittlichen Monatsraten erkennbar. Sobald die Monatsrate steigt, bedeutet dies einen Anstieg der Bauzinsen. Im Oktober 2016 lag die Durchschnittliche Monatsrate bei 419 Euro. Ein Tiefpunkt, sowohl für die Monatsrate, als auch schlussfolgernd für die Baufinanzierungszinsen. Die durchschnittliche Monatsrate im September 2017 lag nun 46 Euro über der des Oktobers 2016. Die 465 Euro liegen damit zwar 4 Euro unter dem Durchschnitt des Vormonats, spiegeln aber keinen generellen Rückgang der Zinsen wider. Die Zinsen steigen weiterhin sukzessive, sodass der leicht gesunkene Durchschnitt nur temporär bleibt. Die Bauzinsen Prognose 2020 auf bauzins.org ist damit weiterhin intakt, siehe auch Bauzinsen Entwicklung 2017/2019 als Chart.

Darlehenshöhe bleibt sehr stabil

Die höchsten Anleihen für das eigene Haus wurden im Juli diesen Jahres in Anspruch genommen. So lag der Wert des durchschnittlichen Darlehens dort noch bei 201.000 Euro. Genau wie im vorherigen Monat leihen sich deutsche Kreditnehmer im September ungefähr 200.000 Euro für das eigene Grundeigentum. Jedoch haben die noch immer niedrigen Baufinanzierungszinsen weiterhin Einfluss darauf, welche Darlehensart gewählt wird.

Den größten Anteil haben aktuell kontinuierlich die Annuitätendarlehen. Deren Anteil liegt bei 78,36%, was weitaus mehr als jener der KfW-Darlehen ist. Die staatliche Förderbank leidet unter den zur Zeit sehr günstigen Baudarlehen. Bauherren und Kreditnehmer brauchen im Moment wohl weder KfW Förderungen, noch staatliche Zuschüsse. Auch die Forward-Darlehen können dadurch ihren Tiefpunkt überwinden. Nach dem bisher größten Anteil von 19,81% im Februar diesen Jahres, war die Talsohle von 10,57% im August nicht fern.

August 2017 September 2017
Monatsrate 469 Euro 465 Euro
Darlehenshöhe 200.000 Euro 200.000 Euro
Tilgungssatz 02,82 Prozent 02,92 Prozent
Sollzinsbindung 13,5 Jahre 13,5 Jahre
Beleihungsauslauf 80,05 Prozent < 80 Prozent

Die durchschnittlichen Veränderungen des Monats September im Überblick

Nun findet besagter Aufschwung statt, sodass die Forward-Darlehen just bei 12,02% liegen. Ganz zum Leiden der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Deren Teilhabe war bereits Ende 2015 unter zehn Prozent gesunken. Jetzt sieht es noch schlechter aus. Die konstante monatliche Abnahme mündete im September 2017 darin, dass nur noch jeder zwanzigste Deutsche sein Darlehen bei der KfW Bank bezieht. Der Prozentsatz liegt bei 5,31%.

Solider Tilgungssatz

Zinsentwicklung 2020: Prognosen sagen höhere Zinsen voraus

Zinsentwicklung 2020: Prognosen sagen höhere Zinsen voraus. Haus-Finanzierungen werden damit teurer.

Von den bisherigen 2,82% steigt der Tilgungssatz auf 2,92% an. Eine hohe Tilgung bedeutet gleichzeitig ein schnelleres Abbezahlen der Restschuld. Das heißt also, dass die Schuld der deutschen Kreditnehmer im September schneller abbezahlt wird als noch im August. Auch die Sollzinsbindung bleibt diesen Monat konstant. Durchschnittlich vereinbaren die Darlehensnehmer immer noch 13,5 Jahre.

Der Beleihungsauslauf gibt darüber Auskunft, zu wieviel Prozent eine Immobilie durch den Kredit abgedeckt wird. Erneut liegt dieser, nun auch im September, bei unter 80 Prozent. Aufgrund dieses eher niedrigen Werts, kann man sagen, dass die Deutschen zur Zeit verhältnismäßig viel aus der eigenen Tasche für ihre Immobilie bezahlen.

Dennoch ist das Interesse an einer Baufinanzierung mit wenig Eigenkapital weiterhin sehr hoch. Die Baufinanzierung will aber gut überlegt sein. Vor allem in Zeiten, in denen die Zinsen wieder ansteigen. Generell sollten sich vor einem Kreditantrag gut über allgemeine Bau- und Finanzthemen sowie die aktuelle Zinsentwicklung mit Prognosen für 2020 bis 2020 informieren. Dies geht mit einem kostenlosen Finanzratgeber im Internet oder mit Fachzeitschriften für Wirtschaft und Finanzen ganz gut. Wenn Sie zunächst in Ihre finanzielle Bildung investieren, minimieren Sie das Risiko für Fehlentscheidungen beim Hausbau.

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