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Bauzinsentwicklung August 2016

Für Immobilienbesitzer und all jene, die es einst werden wollen, zeigen sich die Bauzinsen als essenziell. Durch die Auswahl der richtigen Zinsbindungen lassen sich mehrere Tausend Euro über die Jahre hinweg sparen. Aus diesem Grund ist es durchaus lohnenswert die Zinsmärkte stets im Auge zu halten und so auch die Bauzinsentwicklung im August 2016.

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Bauzinsentwicklung August 2016
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Aktuelle Entwicklung der Bauzinsen

Nachdem die Europäische Zentralbank im März 2016 den Leitzins auf 0 Prozent gesenkt und gleichzeitig das umfangreiche Paket zum Ankauf von Staatsanleihen ausgeweitet hat, war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Zinsen vorerst ihr niedriges Niveau halten. Übrig waren nur noch die möglichen Auswirkungen des Brexit auf die Zinsentwicklungen, der zur Überraschung vieler Experten neue Zins-Tiefststände zur Folge hatte.

Für alle Häuslebauer stehen die Zeichen somit weiterhin auf Niedrigzins. Teilweise wurden die Ankündigungen zur weiteren Vorgehensweise der EZB bereits vorweggenommen mit der Folge weiterhin konstant niedriger Baugeldzinsen. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Bauzinsentwicklung im August 2016.

Zinsen möglichst lange festschreiben

Im derzeit vorherrschenden Zinsumfeld ist es nicht empfehlenswert, Zinsen für maximal fünf bis zehn Jahre festzuschreiben, denn die Konditionen langfristiger Darlehensverträge sind nach wie vor günstig. Aufgrund der Wahrscheinlichkeit eines eher steigenden Zinsniveaus in den kommenden Jahren empfiehlt es sich, sich für eine längere Zinsbindung zu entscheiden, auch trotz eines Aufschlags von schätzungsweise 0,5 Prozentpunkten.

Selbst wenn das künftige Zinsniveau entgegen der Erwartungen weiter fällt, geht man mit der langfristigen Zinsbindung kein Risiko ein. Dies ist an die deutsche Rechtsprechung gekoppelt, laut der man nach zehnjähriger Vertragslaufzeit das Recht hat, seinen Kredit zu kündigen und zu den dann gültigen Konditionen umzuschulden.

Günstige Anschlussfinanzierung sichern

Sicherheitsorientierte Verbraucher, deren Zinsbindungsfrist in nächster Zeit ausläuft, sollten die Möglichkeit des Forward-Darlehens nutzen. Es ermöglicht das Festlegen der Zinsen von umgeschuldeten Darlehen für bis zu 36 Monate im Voraus. Zumeist lassen sich die Darlehensverlängerungen, die in den nächsten zwölf Monaten anstehen, zu hervorragenden Konditionen abschließen. Hier ist ein Vergleich der bisherigen Bank mit anderen Anbietern empfehlenswert, um in der nächsten Festzinsperiode nicht unnötig viel zu bezahlen.

Alles in allem sieht es weiterhin nach einer Fortschreibung des bisherigen Zinsniveaus in den kommenden Monaten aus, was potenziellen Bauherren positiv in die Karten spielt.

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