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Bauzinsentwicklung Juli 2016

Allen Unkenrufen zum Trotz hält das Baugeld auch im Juli 2016 sein niedriges Niveau. Obwohl sich mancher Experte davor gefürchtet hat, sind die negativen Auswirkungen des Brexit nicht eingetreten. Ganz im Gegenteil: Für Immobilienkäufer ist der angebahnte Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union sogar eine gute Nachricht. Schließlich treibt der Brexit die Investoren auf der Suche nach Sicherheit in die deutschen Staatanleihen.

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Safety first, mag sich mancher Großanleger denken, und das bedeutet, dass die Zinsen für zehnjährige Schuldscheine des Bundes aktuell kräftig unter null gedrückt werden.

Böse Engländer – gutes Baugeld

Durch das sinkende Zinsniveau bei den Anleihen macht sich auch der Zins für das Baugeld auf den Weg in den Keller. Klassische Hypothekendarlehen liegen auf einem historischen Tiefpunkt und das bleibt auch erst einmal so, wenn man Finanzexperten Glauben schenken darf. Baukredite präsentieren sich attraktiv wie nie und eine Trendwende liegt noch in weiter Ferne. Stattdessen erhärten sich die Anzeichen dafür, dass der Brexit die Konjunktur im Euro-Raum dämpfen könnte. Gemeinsam mit der Inflation drückt das den Bauzins in den Keller.

Der entschleunigte Bauzins

Wer sich momentan für den Kauf oder Bau einer Immobilie interessiert hat keinen Grund zur Eile. Er darf sich vorerst geduldig zurücklehnen. Das eigenwillige Verhalten trennungswilliger Engländer im Euroraum hält den Bauzins wahrscheinlich bis Jahresende auf einem Niedrigniveau, heißt es in Finanzkreisen. Schließlich kann davon ausgegangen werden, dass die Europäische Zentralbank angesichts des Brexits ihre Politik beibehält und der Leitzins auf seinem derzeitigen Niveau verharren wird. Sogar eine weitere Absenkung der Bauzinsen könnte durch die Suche nach Sicherheit Realität werden.

Der Brexit und die FED

Gespannt wartete die Finanzwelt in den vergangenen Monaten darauf, um wieviel Prozent die amerikanische Notenbank FED ihren Leitzins im Juli anheben würde. Doch alles ist anders geworden durch das Votum der Briten. Nun fühlen sich die Volkswirtschaften im Gegenwind, und so bringt die Dollar-Stärke nach dem Brexit sogar vollkommen gegenläufige Tendenzen ins Rollen. Eine Leitzinsabhebung in den USA gilt derzeit in Insiderkreisen bis Mitte 2017 als ausgeschlossen.

Was die Politik quält, freut den Häuslebauer: Die Bauzinsen bleiben weiter niedrig, eine Änderung ist nicht in Sicht und für die kommenden Monate dürfen sich angehende Bauherren entspannter zurücklehnen denn je.

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