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Bauzinsentwicklung Juni 2016

Auch im Juni dürfen sich Bauherren über niedrige Zinsen in puncto Baugeld freuen. Denn die attraktiven Finanzierungsgebühren bleiben auch weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Verantwortlich hierfür ist die zögerliche Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank (FED). Obwohl Experten noch in diesem Jahr mit mindestens zwei Anhebungen des amerikanischen Leitzinses durch die FED rechnen, bleiben die Aussagen der amerikanischen Notenbank diesbezüglich vage. Und die überaus zurückhaltende Politik der EZB mit einem Tiefstand beim Leitzins, der auf 0,0 Prozent verharrt, unterstützt den Trend zum günstigen Baugeld zusätzlich.

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Gefahr durch den Brexit

Die Entwicklung der Zinsen im Immobiliensektor wird jedoch nicht allein durch die verhaltenen Aktionen von FED und EZB beeinflusst. Auch weltpolitische Ereignisse können sich auf die Stabilität des derzeit historisch niedrigen Zinsniveaus auswirken. Sollte beispielsweise Großbritannien aus dem Europäischen Verbund austreten, müssten sämtliche Handelsbeziehungen zunächst vollkommen neu angepasst werden. Die eigenwilligen Köpfe von der Insel entscheiden in ihrem EU Referendum am 23. Juni darüber, ob sie tatsächlich noch länger Teil der Europäischen Union bleiben wollen oder sich nur noch auf sich selbst verlassen. Der Ausstieg, im Fachjargon Brexit genannt, hätte weitreichende Folgen, die nicht zuletzt auch die Bauzinsen ansteigen lassen könnten. Anhaltend niedrige Rohölpreise und ein weiteres Verharren der Griechen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit sowie die Flüchtlingsströme – auch wenn deren Zahl rückläufig ist – beherrschen die sorgenumwölkten Köpfe der Finanzexperten.

Wohin die Bauzinsen tendieren

Als Fazit bleibt: Nach anhaltend rückläufig agierenden Baufinanzierungszinsen und der zögerlichen Politik der EZB, können sich Bauherren und Käufer noch sicher fühlen. Denn, obwohl davon auszugehen ist, dass die Bauzinsen langfristig steigen, werden sie im Juni allenfalls seitwärts schwankend agieren, aber dennoch auf einem stabilen, niedrigen Niveau bleiben. Jetzt ist allerdings auch die Zeit gekommen, um die Vorteile der impulsarmen Weltkonjunktur zu nutzen. Dabei gilt es, das Zinsänderungsrisiko durch lange Zinsbindungen bei einem Baukredit zu minimieren. Mit einem gewissen Eigenkapitaleinsatz kann der Hausherr 20-jährige Zinsbindungen mit den Banken vereinbaren und sich entspannt zurücklehnen. Er genießt damit schließlich unabhängig von Brexit und FED, EZB oder den Weltkonkunjunktur-Entwicklungen den Vorteil, günstiger denn je zum Eigenheim kommen.

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