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Fehler kennen und vermeiden – Mögliche Fallen der Baufinanzierung

Quelle: © vege - Fotolia.com

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Da im Moment die Zinsen zum Bauen des wunschgemäßen Eigenheimes so niedrig wie selten zuvor sind, streben vor allen Dingen junge Bauherren auf den Immobilienmarkt und packen das Projekt Traumhaus an. Natürlich lässt sich bei den aktuell vorherrschenden niedrigen Zinsen kaum etwas falsch machen, denn schließlich kann das private Bauprojekt so zu den günstigst möglichen Konditionen realisiert werden, dennoch gibt es Stolpersteine, die unangenehme, kostspielige und vor allen Dingen unnötige Konsequenzen haben können.

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Fehler kennen und vermeiden – Mögliche Fallen der Baufinanzierung
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Die Qualität des Hauses, das Budget und somit natürlich auch die Laune der Bauherren leiden darunter, wenn sich Unerfahrene an ihr erstes großes Immobilienprojekt wagen. Sind die Fallen allerdings bekannt, können sie auch von den Frischlingen unter den Bauherren problemlos erkannt und umschifft werden.

Vorsicht bei Bausparverträgen

Bausparverträge gelten gemeinhin als solide Möglichkeit, wie das eigene Bauvorhaben finanziert werden kann. Günstige Bauzinsen versprechen dabei eine lukrative und unkomplizierte Finanzierung, die sich schon seit Generationen bewährt hat. Gegen die Bausparverträge als solche ist natürlich auch nichts einzuwenden, dennoch sollte bei den jeweiligen Angeboten immer ganz genau hingeschaut werden, um teure Konditionen zu vermeiden.

Viele Banken bieten zur Finanzierung des Bauprojekts neben einem Kredit gleichzeitig auch einen Bausparvertrag an. Dieser kann als Tilgungsersatz fungieren, die spätere Zinssicherung abdecken oder auch für eine mögliche Renovierung gedacht sein. Der Renovierungs-Bausparvertrag ist an und für sich problemlos zu akzeptieren, bewegt er sich doch in einem überschaubaren Volumen von meist bis zu 20.000 Euro. Die anderen beiden Modelle des Bausparvertragseinsatzes sind unter Berücksichtigung der aktuellen Verhältnisse allerdings nur dann lukrativ, wenn die Zinsen der Bank bei einem Anschlussdarlehen bei mehr als 7,5 % oder gar bei 11,5 % liegen würden. Ein solcher Anstieg der Zinsen ist bei der aktuellen Zinspolitik kaum vorstellbar. Daher lohnt sich ein Bausparvertrag zu diesen Zwecken nicht.

Lange Bearbeitungsfristen vermeiden

Der aktuelle Niedrigzins hat für einen Ansturm auf Kredite und andere Baufinanzierungsmodelle gesorgt. Das bringt viele Banken in die Bredouille, die zahlreichen Kunden können nicht mehr alle gleichzeitig zufriedenstellend mit passenden Finanzierungsmöglichkeiten bedient werden. Daher picken sich die Kreditgeber die Kunden mit den besten Risikochancen heraus und lehnen den Rest ab. Das bedeutet für viele angehende Bauherren, dass kurzfristig neue Finanzierungsmöglichkeiten ausgelotet werden müssen, die unter Umständen einen schlechteren Zinssatz mit sich bringen. Wer als Bauherr oder Käufer bereits kurz vor der ersten Zahlung steht, gerät so unter großen Druck. Daher sollten lange Bearbeitungsfristen ein Warnsignal bei der Suche nach dem richtigen Kredit sein. Seriöse Banken lassen ihre Kunden und Baufinanzierungsinteressenten nicht lange im Unklaren.

Probleme mit kurzfristigen Zinsaufschlägen

Zu den unfairsten Mitteln der kreditvergebenden Anstalten gehört es, kurz vor dem Zahlungstermin des Kunden weitere Zinsen zu berechnen, obwohl diese ursprünglich nicht vereinbart waren. Natürlich können die Kunden in solchen Fällen aus dem Finanzierungsmodell aussteigen, um dieser Quasi-Erpressung zu entgehen, allerdings drängt in diesen Momenten die Zeit und auf ein neues Angebot eines anderen Kreditpartners wird daher verzichtet. Es ist dennoch immer ratsam, die alte Bank zu verlassen und zu einem anderen Institut zu wechseln, auch wenn die Zeit knapp ist und die Zahlungstermine anstehen. Seriöse Alternativen finden Sie in unserem Anbietervergleich für Hypothekenzinsen.

Nicht auf Kreditvermittler reinfallen

Unseriöse Kreditvermittler vermitteln Interessenten gerne einmal den Eindruck, das vorliegende Angebot könnte verfallen und müsste daher binnen einer sehr kurzen Frist angenommen werden. Auf solche Ansagen sollte niemand hereinfallen, denn dabei handelt es sich lediglich um einen Trick zum gesteigerten Vertrieb des Kreditvermittlers. Angebote des Vermittlers und auch von der Bank selbst sind für Kunden unverbindlich. Die letztendliche Offerte der Bank ist das entscheidende Moment und somit ist auch eine Unterschrift bei einem Vermittlerangebot erst einmal nicht rechtsverbindlich. Wer also auf aggressiv vorgehende und drängende Kreditvermittler stößt, sollte sich nicht verunsichern lassen und alarmiert sein. Angebote können auch in aller Ruhe bei anderen Instituten eingeholt werden, solange sich die Bauzinsentwicklung im Allgemeinen auf dem derzeitig niedrigen Niveau bewegt.

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