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Förderungen der Länder

Über die Förderung der KfW hinaus gibt es in allen deutschen Bundesländern eigene Förderprogramme, die ergänzend in Anspruch genommen werden können. Welche dies sind und worauf Sie bei der Inanspruchnahme achten müssen, erfahren Sie hier.

Staatliche Zuschüsse zur BaufinanzierungEs besteht grundsätzlich in jedem Bundesland die Möglichkeit, eine ländereigene Förderung in Anspruch zu nehmen. Allerdings sind die Voraussetzungen zur Zulassung zum jeweiligen Förderprogramm extrem unterschiedlich. Wir können an dieser Stelle nicht auf jedes dieser Details eingehen, die Kommunen bieten jedoch auf Anfrage umfangreiches Infomaterial. Bei Interesse sollten Sie also einfach bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung anfragen.

Die Art der Förderung ist bei nahezu allem Förderprogrammen ähnlich. Wer die Voraussetzungen zur Zulassung erfüllt, erhält ein zinsverbilligtes Darlehen, welches oft befristet ist. Unter bestimmten Voraussetzungen können außerdem noch Zuschüsse vergeben werden.

Hier einige Beispiele für ländereigene Förderprogramme:

Bayern

Im Freistaat Bayern existieren gleich zwei Förderprogramme für den Bau oder Kauf von Immobilien und Eigentumswohnungen. So unterstützt beispielsweise das Bayerische Wohnungsbauprogramm insbesondere junge Familien mit mittleren Einkommen bei der Realisierung ihres Wohntraums. Die Förderung erfolgt durch ein befristet zinsverbilligtes Darlehen sowie diverse Zuschüsse. Die zweite Förderungsmöglichkeit bietet das Bayerische Zinsverbilligungsprogramm. Hier wird mit einem befristet zinsverbilligten Darlehen von bis zu 100.000 EUR gefördert.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg steht eine ganze Reihe von Förderprogrammen für den Immobilienkauf- oder Bau zur Verfügung. Am bekanntesten ist das Landeswohnraumförderungsprogramm, welches insbesondere für Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind konzipiert ist. Auch hier geschieht die Förderung über ein zinsverbilligtes Darlehen. Wer eine ältere Immobilie erwerben und diese energetisch sanieren möchte, für den eignet sich das „Darlehen für die energetische Sanierung von gebrauchten Immobilien“. Es handelt sich dabei um eine Zusatzförderung zum Landeswohnraumförderungsprogramm, die bis zu 100 % der förderfähigen Kosten betragen kann. Weitere Zusatzförderungen stehen beispielsweise für innovativen Wohnungsbau, junge Paare oder Behinderte zur Verfügung.

Hessen

Das Bundesland Hessen bietet insgesamt drei verschiedene landeseigene Förderprogramme für Immobilienkäufer und Bauherren an. Mit dem Hessen-Baudarlehen wird z. B. der Kauf oder Bau eines neuen Ein- oder Zweifamilienhauses sowie der Erwerb einer Eigentumswohnung zur Selbstnutzung unterstützt. Für den Kauf von Gebrauchtimmobilien steht ein ähnliches Programm namens Hessen-Darlehen zur Verfügung, außerdem gibt es ein spezielles Förderprogramm für den behindertengerechten Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum. Allen Programmen gemeinsam ist, dass das Darlehen bis zu 50 % der Gesamtkosten betragen kann und die Zinsen bis zu 30 % unter dem Kapitalmarktniveau liegen.

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen werden zahlreiche Förderprogramme angeboten, unter anderem für Bauherren und Käufer von Neuimmobilien bzw. Eigentumswohnungen, aber auch für den Erwerb von gebrauchten Objekten sowie für den behindertengerechten und barrierefreien Umbau von Wohnraum. Die Förderung kann bis zu 100 % der Darlehenssumme betragen, allerdings gibt es diesbezüglich festgelegte Einkommensgrenzen. Bei einigen Programmen wird vorausgesetzt, dass ein Kind oder eine behinderte Person mit im Haushalt lebt.

Niedersachsen

Das Land Niedersachsen möchte mit seinen Förderprogrammen nicht nur den Erwerb oder Bau von Immobilien für Menschen mit mittleren Einkommen unterstützen, sondern auch kinderreiche Familien, Behinderte und Menschen, die Wohneigentum in städtebaulichen Sanierungsgebieten erwerben. Wie hoch die jeweilige Förderung ausfällt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel der Anzahl der im Haushalt lebenden Kinder, dem Haushaltseinkommen usw. Es kommt außerdem darauf an, ob es sich um einen Neubau mit Erstbezug oder um bereits bestehenden Wohnraum bzw. eine entsprechende Erweiterung dessen handelt.

Weiterführende Informationen über die hier vorgestellten und alle weiteren Förderprogramme der einzelnen Bundesländer finden Sie unter www.baufoerderer.de.

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