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Immobilien im Ausland finanzieren (u.a. Ferienhäuser)

Träumen Sie von einem Haus oder einer Wohnung an Ihrem Lieblingsurlaubsort? Das muss kein Traum bleiben und Sie müssen auch kein Großverdiener sein, um sich diesen Traum zu erfüllen. Ausschlaggebend ist jedoch, dass Sie über gewisse Voraussetzungen verfügen.

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Immobilien im Ausland finanzieren (u.a. Ferienhäuser)
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Machen deutsche Banken bei der Finanzierung mit?

Viele deutsche Banken finanzieren Ferienhäuser und -wohnungen in Europa, sofern Sie genügend Eigenkapital oder als Kreditsicherheit eine schuldenfreie Immobilie in Deutschland besitzen. Weitere Kriterien sind ein nachweisbares geregeltes Einkommen, gute Bonität und eine positive Schufa-Auskunft.

Finanzierte Immobilie im AuslandFalls Sie in Deutschland ein Haus oder eine Eigentumswohnung besitzen, wird Ihre Bank Sie fragen, ob Ihr Eigenheim oder die Ferienimmobilie beliehen werden soll. Die Beleihung hängt allerdings vom Standort ab. Wenn Sie beispielsweise ein Ferienhaus oder eine Wohnung in Italien erwerben möchten, haben Sie gute Chancen auf einen Kredit, wenn das Haus im Norden liegt. Die meisten Banken lehnen Immobilien als Sicherheiten ab, wenn diese südlich von Rom liegen. Der Grund dafür ist, dass Grundbücher in Süditalien oft nur unvollständige Eintragungen enthalten.

Partnerbanken des Finanzdienstleisters Dr. Klein finanzieren beispielsweise Immobilien in Westeuropa (vorzugsweise Österreich, Frankreich, Belgien, Niederlande, Schweden, Spanien, Portugal und Norditalien), nicht jedoch in der Türkei oder in Griechenland.

Voraussetzungen und Höhe des Kreditbetrages sind nicht nur von Ihrer Bonität abhängig, sondern auch von dem Land, in dem Sie eine Immobilie erwerben wollen.

Bitte beachten Sie: Eine Beleihung der Auslandsimmobilie ist bis höchstens 70 Prozent (Beamte 80%) des festgesetzten Marktwertes möglich.

 

Das müssen Sie vor dem Kauf einer Auslandsimmobilie beachten

  • Kaufen Sie nicht gleich die erstbeste Immobilie nur weil sie günstig ist. Vergleichen Sie vor dem Kauf unbedingt mehrere Objekte.
  • Bestehen Sie darauf, dass der Verkäufer sein Eigentumsrecht nachweist (z.B. durch den Grundbucheintrag).
  • Sie planen einen Umbau der Immobilie? Dann klären Sie vor dem Kauf die Umbaurechte mit der Gemeinde. Dasselbe gilt für Zuzugs- und Nutzungebeschränkungen.
  • Unterschreiben Sie keinen Vertrag, bevor Sie die Immobilie vor Ort besichtigt haben. Auch keinen formlosen Vorvertrag, denn der kann sich ganz schnell als bindend erweisen.
  • Leisten Sie keinesfalls eine Anzahlung, wenn die Immobilie erst halb fertig ist. Hier besteht die Gefahr von Baumängeln oder plötzlicher Insolvenz.
  • Beachten Sie die Nebenkosten, die je nach Land 5 bis 12 Prozent (unter Umständen auch mehr) betragen. Vergessen Sie ebenfalls nicht die Kosten für Notar, Gutachter, Rechtsanwalt und eventuell Dolmetscher/Übersetzer, falls Sie der Landessprache nicht mächtig sind bzw. Sie sich auch auf Englisch nicht verständigen können.
  • Und zuletzt: Bestehen Sie auf die Eintragung der Immobilie ins Grundbuch.

Bildnachweis: Fotolia.com © lidian neeleman

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