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Immobilienboom in der Bundesrepublik – Niedriger Bauzins ist ein wichtiger Faktor

Deutschland ist im Immobilienboom. Was nach einer subjektiven Wahrnehmung klingt, wird von Zahlen eindrucksvoll bestätigt. Und diese wiederum haben eine handfeste Grundlage: Die Kombination aus Bedarf und Gelegenheit war nämlich nie besser als heute. Grund genug, dass Thema Eigenheim nicht länger aufzuschieben.

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Immobilienboom in der Bundesrepublik – Niedriger Bauzins ist ein wichtiger Faktor
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Attraktive Angebote durchleuchten und klare Verhältnisse schaffen

Tipp: Beste BauzinsenKein Geheimnis: Eine unzureichend durchdachte Finanzierung gehört zu den schlimmsten Bauherrenfehlern – und auch zu den häufigsten. Fakt ist, dass die Zinsen auf einem historischen Tiefstand sind, was sich positiv auf Bauzinsen und negativ auf jegliche Sparmöglichkeiten auswirkt. Dazu steigt der Wohnraumbedarf in sämtlichen Großstädten rapide an; die Zeit zum Bauen ist unzweifelhaft gekommen und die Projekte von Baugesellschaften wie Terrafinanz bestätigen, wie groß die Nachfrage ist.

Doch mit welchen Hypothekenzinsen darf man tatsächlich rechnen? Attraktive Angebote machen schnell die Runde und werden seitens der Banken als Köder eingesetzt; allzu euphorische Bauherren übersehen dabei gerne das Kleingedruckte und stellen erst im Nachhinein fest, dass der Effektivzins höher ist als ursprünglich geplant. Unser Bauzinsen-Vergleich hilft verhilft Ihnen zu einen besseren Überblick.

Dazu ein Beispiel aus der Praxis: Tatsächlich sind Baufinanzierungen bereits für deutlich weniger als 2 % erhältlich, in vielen Fällen geht es sogar in Richtung 1 %. Noch vor fünf Jahren galten Zinssätze von 2,5 bis 2,9 % als sehr lukrativ bei den Bauzinsen; bei einem Immobilienvorhaben im sechsstelligen Bereich bedeutet die Differenz von wenigen Prozentpunkten bereits viele tausend Euro.

Obwohl der Zinsstand auf absehbare Zeit nicht ansteigen wird, sollte die Zinsbindung unbedingt wahrgenommen werden. Erst sie stellt die Finanzierung auf wirklich sichere Beine; auf diese Weise bekommen Haus und Haushaltsbudget gleichermaßen das Fundament, das ihnen gebührt. Und ohnehin: Sicherheit gibt es bekanntlich nie, denn wie die aktuelle Bauzinsentwicklung im Juni 2015 zeigt, sind Anstiege immer möglich und nicht unbedingt vorhersehbar.

Großzügig kalkulieren und damit auf der sicheren Seite stehen

Varianten der BaufinanzierungDoch selbst bei den besten Bauzinsen ist es wichtig, die Finanzierung nicht zu knapp zu kalkulieren. Die goldene Regel beim Bau lautet schließlich: Ungeplantes muss stets eingeplant werden. Damit sind weitere Kosten gemeint, die in einem hundertprozentig nach Plan verlaufenden Projekt nicht auftauchen – doch erfahrungsgemäß ist das das nicht die Realität. Der Unterschied zwischen „unvorhergesehen“ und „unvorhersehbar“ muss hier unbedingt auf die Goldwaage gelegt werden.

Mit Reserven zu planen ist somit nicht nur empfohlen, sondern zwingend notwendig, um spätere Schieflagen zu vermeiden. Diese Regel gilt übrigens gleichermaßen beim Hausbau wie beim Wohnungskauf; aus Sicht des Kreditgebers spielt die Art des Immobilienvorhabens nämlich keine große Rolle (von Förderinstituten wie der KfW einmal abgesehen – doch dazu später mehr).

Bedeutet: Schreckgespenst Unterfinanzierung unbedingt vermeiden

Kein Geld mehr - UnterfinanzierungDie sogenannte Unterfinanzierung beschreibt eine unzureichende Finanzierung von Immobilienprojekten. Je nachdem, wie groß die Finanzlücke ist und wie sie gestopft werden kann, reichen die Folgen bis hin zum Notverkauf. Dieser geht zwangsläufig mit weiteren finanziellen Verlusten einher, und auch fernab dieses Worst-Cases sind viele unliebsame Szenarien möglich. Etwa die langsame Fertigstellung: Geht dem Bauherren während der Bauphase die Finanzkraft aus, verzögert sich das Projekt auf unbestimmte Zeit und kann immer nur stückchenweise vorangebracht werden. Das ist im besten Falle ärgerlich, im schlimmsten Falle beeinträchtigt es die Lebensqualität der ganzen Familie.

Vorsicht übrigens auch, wenn Lebensversicherungen oder Bausparverträge als Sicherheit für die Endfälligkeit hinterlegt werden: Angesichts der Zinslage können diese Anlageprodukte ihre einst erreichten Ziele oft nicht mehr erfüllen, sodass die Restschuld nicht gedeckt werden kann. Wer bereits vor Jahren die Immobilienfinanzierung mit dieser Methode abgeschlossen hat, den könnte die Entwicklung durchaus betreffen.

Einzige Lösung: Bereits jetzt alle Faktoren bis ins kleinste Detail berechnen, gegebenenfalls die Informationen bei der Versicherung erfragen und frühzeitig mit der Bank reden, um sich nach Alternativen zu erkundigen. Bei unzureichenden Tilgungsersatzmitteln trägt der Darlehensnehmer nämlich die alleinige Verantwortung; eine Anschlussfinanzierung in Form eines Forward-Darlehens wäre eine mögliche Lösung.

Tipp für Energiehausbauer: KfW-Förderung in Betracht ziehen

Förderung für bessere BauzinsenÖkologisches Bauen wird immer beliebter, doch aus Sicht der Bundesregierung kann das Tempo gar nicht hoch genug sein. Grund dafür sind nicht zuletzt die hochgesteckten Ziele zur Energiewende: Diese hängen nämlich stark vom privaten Verbrauch ab, denn wie bereits die Bilanz von 2014 zeigte, trug der überraschend gesunkene Stromverbrauch zu einer Besserung der Lage bei. Die KfW-Förderung soll den Anreiz verstärken, auf energieeffiziente Häuser zu setzen.

Im Zuge der ehrgeizigen Pläne soll 2016 die nächste Stufe gezündet werden, und zwar durch eine Änderung bei den unterstützten Energieklassen. So fällt das Energiehaus 70 zum 1. April 2016 komplett aus dem Katalog, während das Energiehaus 40 Plus als neue Klassifizierung Einzug hält (Änderungen siehe KFW). Die Botschaft dahinter ist unmissverständlich: Häuser, die maximal 70 Prozent des Energiebedarfs vergleichbarer Häuser beanspruchen, waren ein guter Anfang – aber mehr auch nicht.

Mit noch strafferen Zügeln soll es nun weiter voran gehen und um Hausbauer anzulocken, wird der maximale Förderbetrag von 50.000 auf 100.000 Euro verdoppelt. Außerdem soll ein 20-jähriges Zinsbindungsmodell für mehr Sicherheit sorgen, eine variable Rückzahlung kommt soll die Tilgung noch flexibler gestalten.

Genügend Gründe also, bei der KfW zumindest anzufragen – die hohen Bewilligungsquoten bei gut konzeptionierten Bauvorhaben machen Mut, dass auch das eigene Projekt bezuschusst wird.

Bildnachweis:
Kein Geld mehr: © BlueSkyImages – Fotolia.com
Grafik „Zuschüsse“: © vege – Fotolia.com
Ordner Baufinanzierung: © Marco2811 – Fotolia.com

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