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Mieten, kaufen oder bauen – Was lohnt sich?

Hauskaufvertrag

Bildnachweis: © Alexander Raths – Fotolia.com

Aufgrund der günstigen Konditionen, der aktuellen Zinsentwicklungen und Förderungen entscheiden sich immer mehr Deutsche dafür, den Traum vom Eigenheim Wirklichkeit werden zu lassen. Die Frage nach Miet- oder Eigentumswohnung dreht sich dabei aber nicht nur um Wohnkomfort und die jeweilige Wahl der Zukunftsinvestition, es ist auch eine Grundsatzentscheidung, die sich nicht nur mit rationalen Argumenten erklären lässt.

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Mieten, kaufen oder bauen – Was lohnt sich?
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Während einer die Freiheit und Ungebundenheit in der Mietwohnung genießt und ohne größere Umstände den Wohnsitz wechseln kann, schätzt der andere die solide Anlage in ein eigenes Zuhause und den dauerhaften Wohnsitz im echten Zuhause. Dennoch sind des die finanziellen und rationalen Rahmenbedingungen, die bei der Wahl des Wohnsitzes letztlich entscheidend sind und daher genau geprüft werden müssen. Hier werden die jeweiligen Argumente gegeneinander abgewogen.

Die Gestaltungsmöglichkeiten

Ein entscheidender Aspekt ist, dass in einer Eigentumswohnung und dem eigenen Haus vollkommen frei entschieden werden kann. Wo Löcher in die Wand kommen, welche Farbe das Haus bekommt, welcher Bodenbelag in den Räumlichkeiten ausliegt und auf welche Art und Weise geheizt werden soll – all diese Entscheidungen liegen allein in der Hand des Besitzers/Bauherren. Wer also selbst baut, kann diese Entscheidungen nicht treffen und muss sich mit den gegebenen Umständen abfinden. Mieter können so nicht einfach in der Wohnung schalten und walten wie sie möchten; bevor grundlegende Änderungen an der Wohnung oder dem angemieteten Gelände gemacht werden, bedarf es der Erlaubnis des Besitzers.

Die Flexibilität

Auf Seiten der Flexibilität bzw. Mobilität hat die Mietwohnung dann aber die Nase vorne. Eine Immobilie zu besitzen bedeutet nämlich auch, dass man immobil, also unbeweglich, ist. Wer kurzfristig einen neuen Arbeitsplatz fern der Heimat bekleiden will oder muss, trägt das vormalige Eigenheim plötzlich als Hemmschuh. Verkauf oder Vermietung erfordern hier nicht nur ein gewisses Maß an Know-how, sondern sind bei der Planung und Umsetzung auch zeitintensiv.

Mieter haben es da doch schon leichter. Sie kündigen den Mietvertrag und können nach dem vertraglich festgelegten Zeitraum ganz einfach aus der alten Wohnung ausziehen und in einer anderen Umgebung nach etwas Neuem suchen.

Die Zukunft

Die Zukunft ist natürlich ein enormes Pfund im Vergleich von Mieten oder Kaufen. Während der Wohnungskäufer oder Eigenheimbesitzer nach Abzahlung der Kredite einen nicht zu verachtenden Vermögenswert besitzt, kann der Mieter nichts vorweisen, die Mietzahlungen sind verpufft und stellen keine Investition in möglichen Eigenbesitz dar. Dementsprechend kann auch nichts vererbt, verkauft oder vermietet werden, wenn dafür einmal Bedarf entstehen sollte.

Der Vergleich, welches Wohnmodell sich mehr auszahlt, ist schließlich nur dann korrekt, wenn die entscheidenden Aspekte richtig berechnet und verglichen werden. So muss beispielsweise das ein und selbe Objekt Grundlage des Vergleichs sein. Wer eine kleine Mietwohnung in der Stadt mit einem Landsitz vergleicht, gewinnt dabei keine verwertbaren Zahlen. Auch die jeweiligen Finanzierungsmodelle müssen in Vergleich gesetzt und bewertet werden, genauso wie mögliche Mietpreissteigerungen, Zinsentwicklungen und andere Kriterien.

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