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Regionale Unterschiede auf dem deutschen Immobilienmarkt

© VRD - Fotolia.com

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In Deutschland gibt es gravierende Unterschiede auf dem Immobilienmarkt. Diese Unterschiede betreffen sowohl den Preis als auch den Zustand der Immobilien. Laut aktuellen Studien ist ein deutliches Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle erkennbar. Außerdem sind die Immobilien in der Stadt in der Regel erheblich teurer als auf dem Lande. Dies gilt vor allem in Großstädten und in Ballungsgebieten sowie in Regionen, die sich durch ein starkes wirtschaftliches Wachstum auszeichnen.

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Regionale Unterschiede auf dem deutschen Immobilienmarkt
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Traum vom Eigenheim

Viele Deutsche träumen davon, ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung zu erwerben. Bei der Auswahl der Immobilien müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Dabei wären in erster Linie der Arbeits- und der Wohnort zu nennen, die möglichst eng beieinander liegen sollen. Außerdem spielen die Infrastruktur, der Zustand und das Alter der Immobilien eine entscheidende Rolle. Immobilien, die stark sanierungsbedürftig sind, kosten in der Regel deutlich weniger als Immobilien, die neuwertig oder fast neuwertig sind. Für Personen, die Geld sparen möchten, kann es durchaus sinnvoll sein, auf das Land zu ziehen. Andererseits ist die Infrastruktur in der Stadt deutlich besser. Interessierte Käufer können sich gut über diese und weitere Faktoren in dem neuen Portal zur kostenlosen Immobilienbewertung Wohnung.com informieren.

Strukturstarke und strukturschwache Regionen

© ponsulak - Fotolia.com

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In Bayern, Baden-Württemberg und Südhessen ist der Zustand der Immobilien am besten. Es wird überdurchschnittlich viel gebaut und durch Förderungen, beispielsweise der KfW-Förderung, modernisiert. Aufgrund ihrer Wirtschaftskraft ziehen diese Regionen Menschen aus nah und fern an, die nicht nur eine neue Arbeit, sondern auch ein neues Zuhause suchen. Weitere Wachstumsregionen in Deutschland sind Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Münster. In den östlichen Bundesländern stechen vor allem Jena und Dresden durch ihre Angebote hervor.

Strukturschwache Regionen finden sich auf dem Lande und in kleineren oder mittelgroßen Städten, die wenig attraktive Arbeitsplätze bieten oder sich durch eine hohe Arbeitslosigkeit auszeichnen. Außerdem sind ein hoher Anteil an älteren Immobilien und ein hoher Sanierungsbedarf für strukturschwache Regionen typisch, obwohl vom Gesetzgeber bereits seit einiger Zeit entsprechende Gesetze verabschiedet wurden.

Hohe Nachfrage, hohe Preise und hohe Qualität

In strukturstarken Regionen ist der Anteil an neuwertigen Immobilien deutlich erhöht. Die Zahl der sanierungsbedürftigen Immobilien ist eher als gering einzuschätzen. Aufgrund der Tatsache, dass eine hohe Nachfrage nach Immobilien besteht und die zukünftigen Besitzer gern bereit sind, etwas mehr zu zahlen, steigen die Preise. Des Weiteren haben die Besitzer in strukturstarken Regionen die Chance, die Immobilien wieder mit Gewinn zu verkaufen, was bei den Immobilien in strukturschwachen Regionen nicht der Fall ist.

In strukturschwachen Regionen ist das Gegenteil der Fall. Hier ist sowohl die Qualität als auch die Nachfrage nach Immobilien gering. Dies bedingt einen niedrigen Preis und einen hohen Leerstand bei den bereits vorhandenen und oftmals sehr stark sanierungsbedürftigen Immobilien. Außerdem ist die Zahl der Neubauten in diesen Regionen gering und tendiert nicht selten gegen Null.

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