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Welche Arten der Baufinanzierung gibt es?

© Alexander Raths - Fotolia.com

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Der Bau oder der Kauf des eigenen Zuhauses ist eine wichtige Entscheidung, die nicht überstürzt werden sollte. So verhält es sich auch mit der benötigten Baufinanzierung. Auch hier sollten die unterschiedlichen Arten der Baufinanzierung verglichen werden, um die individuell beste Finanzierung für angehende Bauherren zu finden. Auch wenn Banken in Ausnahmefällen eine Vollfinanzierung durchführen, so ist der Grundstein für die eigene Immobilie das mitgebrachte Eigenkapital. Hier verlangen Banken in der Regel 20% der gesamten Bausumme. Die fehlende Bausumme für die Finanzierung von Bau, anfallenden Nebenkosten und Mobiliar wird über den Kredit finanziert. Wir stellen die wichtigsten drei Arten der Baufinanzierung vor.

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Welche Arten der Baufinanzierung gibt es?
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Annuitätendarlehen – die konstante Baufinanzierung

Das Annuitätendarlehen ist die am häufigsten genutzte Darlehen-Variante. Hierbei zahlt der Kreditnehmer einen konstanten Jahresbeitrag.  Der Zinssatz dieses Darlehens wird je nach Vereinbarung variabel oder fest über einen bestimmten Zeitraum mit den monatlich anfallenden Beiträgen abgezahlt. In der Regel muss bei dieser Art der Baufinanzierung 1% der Tilgungssumme im ersten Jahr gezahlt werden. In den darauf folgenden Jahren steigt die Tilgungssumme konstant an.

Aktiendarlehen – risikobehaftet, aber lukrativ

Wer sich gegen das Annuitätendarlehen entscheidet, der hat auch die Möglichkeit, ein Aktiendarlehen in Anspruch zu nehmen. Bei dieser Form des Darlehens erhält der Kreditnehmer einen tilgungsfreien Kredit, bei dem er monatlich in einen sogenannten Aktienfond einzahlt. Ein Aktiendarlehen ist risikobehaftet, ermöglicht aber die Chance, die Kreditsumme bei Laufzeitende zurückzuzahlen, sofern die Aktienkurse gut stehen.

Forwarddarlehen – günstige Zinsen sichern

Wer sich weder für ein Annuitätendarlehen noch für ein Aktiendarlehen entscheidet, dem steht das Forwarddarlehen zur Verfügung. Hier können Kreditnehmer einen Kredit mit günstigen Bauzinsen in Anspruch nehmen, der aber nach Ablauf von maximal fünf Jahren, im Anschluss finanziert werden muss. Hier kann das Geld erst dann abgerufen werden, wenn es für den Bau oder den Kauf eines Hauses in Anspruch genommen wird.

Egal, für welche Darlehen-Variante sich angehende Eigenheimbesitzer entscheiden: Ein Vergleich der unterschiedlichen Angebote und Anbieter zahlt sich immer aus und bringt die individuell beste Entscheidung zu den günstigsten Konditionen.

Quelle: Wikipedia

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