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Zinsbindung

Eine Zinsbindung bietet Schutz vor Zinserhöhungen, denn sie schreibt Zinsen für die gesamte Laufzeit fest. Marktzinsveränderungen wirken sich somit nicht auf den vertraglich vereinbarten Zins aus. Das kann von Vorteil, aber auch von Nachteil sein.

Der Vorteil einer festen Zinsbindung

Derzeit ist eine Zinsbindung unbestreitbar von Vorteil, da sich die aktuellen Bauzinsen auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen. Bei einer Laufzeit von 10 bis 20, bei manchen Banken auch bis 30 Jahren sparen Sie damit als Bauherr oder Immobilienkäufer mehrere tausend Euro. Bei einer Zinsbindungsmöglichkeit von nur 10 Jahren können Sie den Kredit nach dieser Zeit kündigen und für die Restschuld ein neues Darlehen zu einem günstigeren Zinssatz aufnehmen – sollten die Zinsen bis dahin gesunken sein.

Wann ist eine variable Zinsbindung von Vorteil?

Sind die Bauzinsen hoch, ist eine kurze bzw. variable Zinsbindung die richtige Entscheidung, denn sobald die Zinsen wieder fallen, wird der Zinssatz automatisch dem Kredit angepasst. Wird allerdings während einer Hochzinsphase ein fester Zinssatz vereinbart und die Zinsen fallen, profitieren Sie als Kreditnehmer nicht davon.

Tipp: Entscheiden Sie sich auf jeden Fall für eine lange und feste Zinsbindung, solange die Bauzinsen niedrig sind. Sind sie hoch, wählen Sie eine kürzere Zinsbindung von 5 oder maximal 10 Jahren. So haben Sie Planungssicherheit (auch bei hohem Zinsniveau können die Zinsen weiter steigen), aber relativ absehbar die Möglichkeit, von niedrigeren Zinsen zu profitieren.

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