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Immobilienpreisentwicklung in Deutschland – Prognose für Zinsen und Immobilienpreise

Immobilienpreisentwicklung in Deutschland – Prognose für Zinsen und ImmobilienpreiseDer Immobilienmarkt in Deutschland unterliegt einer ständigen Bewegung. Noch immer steigen die Immobilienpreise in vielen Regionen des Landes – bestätigt wird dies durch regelmäßig veröffentlichte Studien, die noch dazu Prognosen für die Zukunft aufstellen. Wie sich die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland 2017, 2020, 2020 oder gar 2030 gestalten könnte, verrät dieser Artikel. Dabei basiert die Prognose auf verschiedenen Faktoren, zu denen u.a. auch die Leitzinsen gehören.

Entwicklung Deutschland – Faktoren in der Übersicht

Entwicklung Deutschland – Faktoren in der ÜbersichtUm eine Immobilien-Prognose für Deutschland aufzustellen, ist es unabdingbar, die verschiedenen treibenden Faktoren zu überblicken. Eine Zinsprognose ist für einen Laien allerdings nicht gerade einfach, da unter anderen Finanz- und auch Immobilienkenntnisse gleichermaßen gefordert sind. Unterteilt werden kann die Immobilienpreis-Prognose in drei verschiedene Faktoren.

  1. Einkommen und Konjunktur – dabei geht es um das reale Lohnwachstum, die realen Investitionen für den Bau sowie das reale Bruttoinlandsprodukt.
  2. Zinsen und Inflation – dies geht aus der durchschnittlichen Besteuerung des Jahres, der 10-Jahres-Bundesanleihen-Rendite sowie der 3-Monats-LiBOR-EUR hervor.
  3. Beschäftigung und Bevölkerung – insgesamt geht es in diesem Abschnitt um die Arbeitslosenquote in Deutschland, die generelle Beschäftigung sowie die Bevölkerungsanzahl des Landes.

Generell bleibt jedoch zu sagen, dass die Immobilien-Entwicklung in Deutschland positiv ist. Vergleicht man die Immobilienpreise in wohlhabenden deutschen Städten mit den internationalen Preisen, so Grundstückspreise, Miet- und Kaufpreise für Häuser und Wohnungen auf einem soliden Niveau. Der Grund ist einfach: In Deutschland – einem verhältnismäßig reichen Land – muss für Wohnfläche weniger gearbeitet werden, als es in einem armen Land für die gleiche Wohnfläche der Fall ist. Die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland kommt uns daher oftmals „teurer“ vor, ist sie im internationalen Vergleich aber nur bedingt.

Immobilien-Entwicklung-Prognose der Deutschen Bundesbank

Immobilien-Entwicklung-Prognose der Deutschen BundesbankDie Deutsche Bundesbank stellt die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland von Zeit zu Zeit grafisch dar. So ist in dieser Quelle beispielsweise von 2004 bis 2016 zu sehen, dass es Jahr für Jahr (vor allem ab 2009/2010) ein gewisses Wachstum zu verzeichnen gibt.

Auch die Deutsche Bank Research veröffentlicht regelmäßige Informationen über den deutschlandweiten Immobilienmarkt. Auch mittels dieser Daten lässt sich die Immobilien-Entwicklung sowie die Zinsentwicklung besser einschätzen und prognostizieren.

Fakt ist, dass es in 80 Prozent aller deutschen Großstädte in den letzten Jahren einen Aufstieg der Wohnpreise gegeben hat. Dieser Trend wird sich auch zukünftig fortführen. Für 2017 wird prognostiziert, dass der Anstieg vor allem Großstädte und Metropolen treffen wird. Vor allem in Frankfurt, aber auch in Köln oder Stuttgart sind Preisanstiege für dieses Jahr zu erwarten.

Der Grund: Verhältnismäßig niedrige Zinsen sorgen dafür, dass Käufe und Baufinanzierungen zwar wahrscheinlicher und auch begehrter werden, doch der Wohnraum allgemein eher knapp ist. Gerade in Metropolen, wie unter anderem München, sind Eigentumswohnungen pro Quadratmeter gut über 4.000 Euro teuer – vorrangig aufgrund der massiven Wohnraumknappheit.

Da sich die Immobilien-Entwicklung kaum aufhalten lässt, sind Käufer dank dieser Prognose auf der Suche nach Alternativen. Reihenhäuser werden beispielsweise beliebter, wobei sich das vor allem auf Städte mit etwa 30.000 bis 50.000 Einwohner bezieht.

Immobilienpreise könnten bis 2030 um weitere 50 Prozent steigen

Das Hamburger Abendblatt meldet, dass die Preise für Immobilien bis ins Jahr 2030 um satte 50 Prozent höher ausfallen könnten als derzeit. Ein absurder Wert, da bereits Kaufpreise jenseits von Gut und Böse gefordert werden. Auch zukünftig wird das grundlegende Problem – mehr Nachfrage als Angebot – bestehen bleiben, was dazu führt, dass viele Menschen Immobilien als „Investition“ erwerben, teurer verkaufen und damit die Miet- und Kaufpreise noch weiter fördern.

Einige Experten raten daher noch immer dazu, gerade jetzt – wobei diese Empfehlung schon seit einigen Jahren ausgesprochen wird – Immobilien zu kaufen, um sie später teuer zu verkaufen. Mit Hinblick auf die Prognose bis 2030, in der die Preise um bis zu 50 Prozent steigen sollen, kein schlechter Rat.

Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen

Zinsentwicklung bei BaufinanzierungenWohingegen die Kauf- und Mietpreise einem steigenden Trend folgen, so geht es mit den generellen Bau- und Hypothekenzinsen weiter bergab (siehe Übersicht historische Bauzins-Entwicklung bis 2017). Seit 2016 etwa haben sich die Zinsen „erholt“ und stagnieren, sie fallen zumindest nicht weiter ab, was bei derart interessanten und positiven Zinsangeboten schon kaum noch möglich gewesen wäre.

Am 10. März 2016 wurde der Leitzins von der Europäischen Zentralbank auf 0 % gesenkt, am 9. März 2017 bestätigt. Eine EZB-Zinserhöhung ist demnach erst einmal nicht abzusehen. Bei der amerikanischen Notenbank kam es dagegen zu einer FED-Zinserhöhung – hier wurden die Zinsen am 15. März 2017 erhöht, auch Dezember 2016 gab es bereits eine Leitzinsanhebung.

Ende 2016 kam es noch immer zu sehr günstigen und attraktiven Angeboten, doch Experten gehen davon aus, dass sich die Zinspolitik 2017 geringfügig ändern könnte – mit einem geringen Zinsanstieg in der Baufinanzierung sei zu rechnen. Obwohl die Zinsen bereits jetzt ein wenig gestiegen sind, so haben wir noch immer das niedrigste Zinsniveau der letzten 40 Jahre, sodass alles in allem jegliche Angebote immer noch als sehr attraktiv einzustufen sind.

Im Übrigen wird vom EZB-Chef Draghi bereits davor gewarnt, dass die niedrigen Zinsen eine schädliche Wirkung auf Banken oder den Immobiliensektor haben könnten. Natürlich ist ein Banken-Profitabilitätsproblem definitiv nicht neu, doch dass die niedrigen Zinsen zu einem Ungleichgewicht und auch zu Übertreibungen führen könnten, dagegen schon. Wer den Markt in den letzten Jahren aufmerksam beobachtet hat, für den ist diese Erkenntnis dagegen ebenfalls nicht neu.

Zusammenfassung der wichtigsten Fakten

Immobilienmarkt Deutschland - Homeday Quelle: https://www.homeday.de/immobilienmarkt-deutschland/

Interessant: Die Präsidentschafts-Wahl von Donald Trump in den USA hat die internationalen Anleihemärkte verändert. Es herrscht noch immer leichte Unsicherheit. Die Kurse sinken, die Renditen steigen und in Deutschland sorgt dies für eine Verteuerung des Baugeldes.

Preise durch Bewertung von Immobilien erhöhen

Gehören Sie zu den Immobilienbesitzern und möchten selbst gerne langfristig vorplanen? Dann sollten Sie bereits jetzt eine Immobilienbewertung durchführen lassen. Durch diese Wertermittlung wird festgestellt, wie hoch der mögliche Kaufpreis für Ihr Objekt ausfallen könnte. So lässt sich abschätzen, ob und wann ein Verkauf in Ihrem Fall am besten wäre oder ob es sich lohnt, mit dem Verkauf in Ihrer Region noch etwas abzuwarten.

Ein Immobiliengutachter kann Ihnen – wenn auch oft sehr kostspielig – eine entsprechende Bewertung anfertigen. Sie können sich aber auch eine Immobilie online bewerten lassen, indem Sie die entsprechenden Werte und Daten Ihres Objektes eintragen. Eine kostenlose Immobilienbewertung können Sie mit dem Online Tool von Homeday.de durchführen.

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