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Renovieren – gut und günstig

Geld auf dem Sparbuch bringt heute kaum noch Zinsen. Das historische tiefe Zinsniveau macht alle Hoffnung auf Rendite zunichte – und es kann noch schlimmer kommen. Viele Banken denken laut darüber nach, den Sparer zur Kasse zu bitten. In der eigenen Wohnung hingegen ist das Ersparte gut angelegt. Denn wer renoviert, steigert nicht nur den Wohnkomfort, sondern auch den Wert der Wohnung. Das lohnt sich vor allem bei Eigentumswohnungen. Denn beim Verkauf winkt eine größere Rendite, wenn die Wohnung regelmäßig renoviert wurde. Niemand braucht indes die hohen Kosten einer Renovierung zu fürchten, denn mit ein paar Tipps gelingt es schnell und preiswert.

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Renovieren – gut und günstig
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Nicht immer ist das Billigste das Beste

Farben, Tapeten, Werkzeuge und vieles andere, was man für die Wohnungsrenovierung braucht, gibt es beim Baumarkt in allen Preisklassen. Doch billige Wandfarbe beispielsweise hat sehr oft eine geringe Deckkraft. Farbige Untergründe oder sehr heruntergekommene Wände lassen sich damit kaum übermalen – die Wände müssen mehrfach gestrichen werden. Das ist nicht nur ein großer Aufwand, die Ersparnis beim Kauf der Farbe schwindet bald dahin, weil man die doppelte oder die dreifache Menge braucht. Ebenso verhält es sich mit Werkzeugen. Oft erspart man sich mit besserem Werkzeug viel Arbeit und viel Ärger. Hochwertige Geräte lassen sich oft mieten, womit man die teuren Anschaffungskosten umgehen kann.

Do it your self

Die meisten Renovierungsarbeiten kann man mit etwas handwerklichem Geschick selbst ausführen. Nur bei Elektro-, Gas- und Wasserinstallationen sollten man auf jeden Fall Fachleute hinzuziehen. Ansonsten sind vielfältige Kombinationen von Eigen- und Fremdleistung denkbar. Wer sich die Renovierung nicht selbst zutraut, sollte jedoch nicht gleich den ersten Handwerker beauftragen, sondern unterschiedliche Kostenvoranschläge einholen. Zum einem unterschieden sich die Kostenvoranschläge bei unterschiedlichen Firmen oftmals erheblich. Zum anderen haben die Handwerker unterschiedlichen Ideen zur Durchführung der Renovierung. Wenn mehrere Vorschläge auf dem Tisch liegen, kann man das beste Angebot auswählen.

Eine Frage des Geldes

© Minerva Studio - Fotolia.com

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Natürlich ist jede Renovierung eine Frage des Geldes. Am besten ist es, wenn das Geld für die Renovierung angespart wurde und keine weiteren Kosten mit dem Ersparten abgedeckt werden müssen. In der Regel dürfte aber eine Fremdfinanzierung notwendig sein. Ein Klassiker ist noch immer der Bausparvertrag, auch wenn dieses Modell in die Jahre gekommen ist. Nachteilig ist vor allem, dass diese Finanzierung mit einer langen Vorlaufzeit verbunden. Denn ein Teil des später verfügbaren Geldes muss erst über Jahre angespart werden. Zudem wird dieses Sparguthaben derzeit sehr niedrig verzinst. Reizvoll ist das Modell dennoch, denn in der Regel bieten Bausparverträge in der zweiten Phase, der Finanzierungsphase, ebenfalls sehr niedrige Zinsen. Schließlich kann der Bausparer von den staatlichen Zuschüssen profitieren.

Niedrige Zinsen machen es heutzutage sehr attraktiv, die Renovierung mit einem Bankkredit zu finanzieren. Bei der Auswahl lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich unterschiedlicher Angebote. Viele Banken bieten flexible Kredite an, bei denen Laufzeit, monatliche Raten und Sonderrückzahlungen frei gestaltet werden können. Easycredit bietet beispielsweise flexible Konditionen.

Staatliche Förderung der KfW-Bank

© DOC RABE Media - Fotolia.com

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Dadurch erhalten Bauherren bei der Durchführung der Renovierung einen großen Spielraum. Unbedingt sollte geprüft werden, ob die Renovierung mit Zuschüssen oder Zinsgarantien durch die staatliche KfW-Bank gefördert werden kann. Denn die KfW-Bank gewährt Unterstützung u. a., wenn die Renovierung mit der Schaffung von barrierefreiem Wohnungsbau verbunden ist. Auch die Verbesserung der Energieeffizienz durch Isolierung, Dämmung oder der Einbau neuer Heizungen wird gefördert. Mit diesen Förderungen können mehrere Tausend Euro gespart werden. Nachfragen lohnt sich auf alle Fälle.

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